Michas Hobbyseite

Umbau und Erweiterung der Tankanlage am Magirus

16.6.2026 - Magirus - Werkstatt

Als ich den Magirus gekauft habe, hatte er einen Tank mit ungefähr 200 Liter, von dem man etwa 180 Liter verbrauchen konnte. Bei einem Verbrauch von über 20 Liter ist das nicht gerade viel, wenn es um die Langstrecke geht. Insofern habe ich mich entschieden, die Tanks zu erweitern, umso mehr als mir auf der rechten Seite ein Unterfahrschutz fehlt und ich relativ viel Freiraum hatte. Da kam es mir gerade recht, dass ich einen nagelneuen 130 Liter Tank kaufen konnte Der exakt hinter den bisherigen Hauptakt gepasst hat. \n\nDer bisherige Hauptank ist auch nicht mehr der Beste. Das heißt, er hatte ziemliche Roststellen unter den Spannbändern. Und insofern habe ich mich entschieden, diesen auch auszutauschen. Das spannende an dieser Geschichte war, dass dieser Tank Durch die Doppelkabine einen versetzten Einzelstützen hat und dieser versetzt werden musste, da ein solcher Tank mit so einem Einfühlstützen nicht zu kaufen ist.

Durch einen Zufall konnte ich zwei nagelneue Tanks mit 130 l Inhalt kaufen. Die Abmessungen passen perfekt hinter den Haupttank. Leider ohne Konsolen und Tankgeber, aber das lässt sich ja einfach lösen.

Einer der neuen 130l Tanks
Einer der neuen 130l Tanks
Die Konsolen habe ich selbst aus Vierkantrohr angefertigt. Die Masse entsprechen denen vom Haupttank. Die Tankbänder habe ich ebenfalls selbst gefertigt, die Gummiunterlagen kann man online kaufen.
De Konsolen habe ich selbst aus Vierkantrohr angefertigt. Die Masse entsprechen denen vom Haupttank. Die Tankbänder habe ich ebenfalls selbst gefertigt, die Gummiunterlagen kann man online kaufen.
IMG_20210630_112531_6
der Einbauort direkt hinter dem bisherigen Haupttank. Die Halterung für die Konsolen musste ich selbst bauen. Löcher im Rahmen waren vorhanden.
der Einbauort direkt hinter dem bisherigen Haupttank. Die Halterung für die Konsolen musste ich selbst bauen. Löcher im Rahmen waren vorhanden.
Der alte Haupttank war vermutlich selbst umgebaut - ziemlich schlampig übrigens - und hatte etliche Roststellen unter den Tankbändern. Da ein neuer Tank vergleichsweise günstig zu bekommen war habe ich mich entschieden auch diesen Tank zu tauschen. Die Herausforderung war der Tankstutzen: Wegen der Doppelkabine musste ich ihn nach hinten versetzen! Auf den Bildern sieht man wie ich ihne herausgeschnitten habe und an der neuen Position wieder eingeschweisst habe.
Der alte Haupttank war vermutlich selbst umgebaut - ziemlich schlampig übrigens - und hatte etliche Roststellen unter den Tankbändern. Da ein neuer Tank vergleichsweise günstig zu bekommen war habe ich mich entschieden auch diesen Tank zu tauschen. Die Herausforderung war der Tankstutzen: Wegen der Doppelkabine musste ich ihn nach hinten versetzen! Auf den Bildern sieht man wie ich ihne herausgeschnitten habe und an der neuen Position wieder eingeschweisst habe.

Was man nicht sieht ist die “Einbindung” des neuen Zusatztanks in das Gesamtsystem:

  • Der Motor zieht den Diesel ausschließlich aus dem Haupttank
  • vom Fahrerhaus aus kann man eine elektrische Zusatzpumpe einschalten, die den Diesel vom Zusatztank in den Haupttank pumpt (nur in dieser Richtung)
  • getankt werden die Tanks getrennt
der neue Haupttank
der neue Haupttank
das erste Loch ist drin
das erste Loch ist drin
PXL_20260217_160026851
PXL_20260217_160026851
nach dem einschweissen
nach dem einschweissen
nach dem schweissen
nach dem schweissen
Ein ziemliches Thema war noch die Tankanzeige: Im Armaturenbrett ist nur Platz für eine normale, einfache Tankuhr. Ich habe mich daher entschieden hier eIne Eigenlösung zu bauen: Ein Arduino Uno liest im MInutentank die Widerstandswerte der beiden Tankgeber und rechnet diese um. Die Anzeige erfolgt über ein kleines E-Ink-Display mit 2 Füllstandsbalken. Aber das muss ich mal an anderer Stelle beschreiben. Der Riesenvorteil dieser Anzeige ist die sehr ruhige Anzeige und dass die Füllstände auch beI ausgeschalteter Zündung immer sichtbar sind.